Stundenlange Arbeit …

… und -moment, ich guck lieber noch mal nach- ne, nichts zu sehen.

Da steht man stundenlang im Keller, zu dritt, zu zweit, alleine und macht und tut und irgendwie sieht es aus wie vorher. Nein, es sieht sogar ein bisschen schlimmer aus. Jetzt mögen einige von euch denken: “Ja wie, das kennen die doch schon, so wie das Haus zeitweise aussah.” Das stimmt und genau das muss ich mir gerade immer wieder sagen.

Wenigstens sind zwei Räume jetzt komplett leer und die kleinen und riesigen Löcher verputzt. Unfassbar wie viel Spachtelmasse und Putz wir dabei verabeitet haben. Der schlimmste Raum ist dabei der Heizungsraum, denn ich weiß nicht wie viele Meter Rohre hier an den Wänden und der Decke verlegt sind. Eigentlich sollen ja alle Wände gestrichen werden, aber ich weiß noch nicht genau, wie gut man hinter die ganzen Rohre kommt ohne alles mit Farbe zu bekleckern. Das wird noch seeeehr aufwendig.

Heute habe ich erstmal alle Rohre vom Schmutz und Staub befreit und morgen wollte ich die Grundierung auftragen. Ich bin wirklich gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird, denn diesmal habe ich kein konkretes Bild im Kopf.

Und damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, von welchem Grauen ich spreche, hier ein Bild des Heizungsraumes (auf dem Bild ist leider nicht die Wand zu sehen, an der die Heizung, der Wassertank und die Kessel sowie dutzenden Leitungen hängen).

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Es geht wieder los

Lange haben wir uns ein bisschen gewunden, um unsere letzte Großbaustelle in Angriff zu nehmen, aber es nützt ja nichts, denn von alleine erledigen sich die Dinge selten.

Heute zeige ich euch nur einen kleinen Einblick in die Örtlichkeiten, in die es die kommenden Tage / Wochen gehen wird.

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Und so gruselig, wie schon dieser Anblick ist, so sieht es wirklich im ganzen Keller aus. Und da unser Haus vollunterkellert ist, haben wir da ziemlich viel Platz, der aktuell einfach nur mit allem möglichen Kram zugemüllt ist. Während der ganzen Sanierung (sowohl drinnen als draußen) wurde alles nur reingeschmissen, rausgeholt, reingeschmissen, …. Damit soll jetzt Schluss sein. Allerdings haben wir einiges auf dem Programm stehen:

- entrümpeln

- große und kleine Löcher zuspachteln

- undefinierte Dinge aus den Wänden entfernen

- Abschleifen der Treppe und anderer unebener Stellen

- Wände grundieren

- Wände streichen

- Böden streichen

- Regale aufbauen

Alleine die Spachtelarbeiten werden sicher viel Zeit in Anspruch nehmen und ich habe auch keine Ahnung, wie viel wir in welcher Zeit schaffen, aber das ist auch nebensächlich.

Auf jeden Fall sind wir wieder an der Arbeitsfront und ein bisschen freue ich mich schon. Denn schließlich haben wir schon ein paar Monate Pause gehabt ;)

Vorher-Nachher-Bilder folgen, sobald wir die ersten Erfolge feiern können.

Sara

FERTIG

Ja, lange war es hier sehr still auf dem Blog und ehrlich gesagt, weiß ich auch noch nicht ob und wie es weiter geht, denn nach zwei Jahren können wir nun endlich sagen: FERTIG!
Natürlich weiß jeder Hausbesitzer, dass es ja nie fertig ist und ich habe auch noch viele Dinge im Kopf, die gemacht werden können und müssen, aber so grundsätzlich ist erstmal alles FERTIG! Irgendwie komisch, nach 2 Jahren, das große Gerät zur Seite zu stellen und sagen zu können: Ok, das war’s! Bis jetzt warte ich noch auf unseren Einbruch, weil wir nicht jedes Wochenende irgendwelche Großprojekte bearbeiten, aber bis jetzt schlagen wir uns ganz gut. Vielleicht liegt es auch daran, dass, wenn wir wollten, noch ein zwei Großprojekte in der Hinterhand hätten, aber gerade auch mal die freie Zeit genießen.
Somit stelle ich mir natürlich auch die Frage, was aus dem Blog wird, denn wie gesagt, streng genommen ist man nie fertig und es gibt immer Veränderungen am und im Haus. Doch die große Sanierungs- und “Wir-machen-mit-dem-Bagger-den-gesamten-Garten-platt”- Phase ist vorbei. Und sind diese kleinen Veränderungen dann doch so spannend, dass sie einen Blog wert sind? Ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall möchte ich euch noch die neusten Gartenbilder zeigen, bevor der Herbst die Landschaft wieder etwas kahler erscheinen lässt. Neben der Mauer sind wir nun auch Besitzer eines kleinen Gemüsegartens mit Erd-, Heidel- und Himbeeren. Und nächste Saison können dann die Gemüsesorten angepflanzt werden.
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Der Rasen wächst nun auch überall im Garten und ich muss sagen, das ist schon ein richtiger Luxus, seinen Garten genießen zu können. Ich bin schon sehr gespannt, welche Pflanzen nach dem Winter wiederkommen und wie sich alles vom Wachstum entwickelt. Schließlich hat fast jede Pflanze nun ihren ersten Winter bei uns.

So, das war es erstmal von mir. Vielleicht geht es bald mit ein paar Herbstimpressionen weiter (oder halt auch nicht). Da lasse ich mal meine Gedanken kreisen.

Sara

“Es gibt was zu feiern!”

Mit solch einer SMS lassen sich in unserem Alter perfekt Leute verwirren. Denn nein, es ist kein Mädchen, es ist auch kein Junge, es ist eine

MAUER

Unsere Mauer, unsere Privatsphäre. Endlich im Garten sitzen ohne die Blicke sämtlicher Leute auf dem Teller zu haben. Rückblickend war die Mauer wirklich ein zehrendes Projekt, welches sich aber defitinitiv gelohnt hat. Es fehlen zwar noch die Säulenabdeckungen, aber das ist ja das Wenigste.

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Zwar ist der Garten immer noch eine riesen Baustelle, aber der gemütlichen Ecken werden immer mehr und ich freue mich so sehr über das Grün um einen herum. Mein derzeitiger Lieblingsplatz:

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In der nächsten Woche können wir bei uns in der Nähe einen Garten besichtigen. Ab und an gibt es in Oldenburg Leute, die ihre Gärten oder auch Häuser zur Besichtigung öffnen. Wir werden uns einen Stadtnutzgarten anschauen. Ich möchte ja auch einen kleinen Bereich als Nutzgarten anlegen und hoffe auf interessante Anregungen und Ideen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

Bis dahin, genießt den Sommer

Sara

Warum? Darum!

Manchmal frage ich mich, ob wir wahnsinnig waren, dieses riesen Hausprojekt zu starten:  Dieses endlose Gereiße, Gebuddel und Geschiebe – Die doch zunächst kritischen Blicke der Freunde und Verwandten – Die bis heute nicht endenden Arbeitsstunden – Die Nerven, die man bei einigen Projekten bewahren musste – Das Gefühl, dass noch so viel zu tun ist.

Doch all diese Gedanken verfliegen sofort, wenn ich diesen Anblick als Lohn genießen darf.

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Ich bereue nichts und bin bin stolz auf das, was wir geschaffen haben.

Sara

Auf dem Weg zum Selbstversorger…

… oder: “Da wachsen tatsächlich Kürbisse!”

Ja, es ist zurzeit etwas stiller hier geworden. Dies liegt aber daran, dass wir einfach nicht mehr jeden Tag Wände aus dem Haus reißen. Das Arbeitstempo ist etwas langsamer geworden, was aber glaube ich nach 1,5 Jahr Powersanierung auch erlaubt ist.

Unser Fokus liegt wie immer noch auf dem Garten. Im Haus herrscht sozusagen Sommerpause. Ab und an kann ich aber den Tisch mit einem Gartenblumenstrauße schmücken, was ich schon unheimlich toll finde. Aber was hat sich so den letzten Monat hier getan:

Die Mauer

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ist mittlerweile, was den gemauerten Teil angeht, fast fertig. Stefan war so fleißig und wir sind ganz schön stolz so ein riesen Gebilde erschaffen zu haben.

 

Der Rasen

wächst dort am besten, wo er nicht wachsen soll und zwar in sämtlichen Lücken und Ritzen der Pflasterung oder Beete. Wahlweise werden die Samen aber auch einfach von ganzen Invasionen von Vögeln verspeist. Manchmal hatte ich das Gefühl, wir ernähren hier die Vögel des ganzen Stadtteils. Da kam mir doch gelegentlich der Wunsch eines vielleicht nicht ganz legalen Abwehrsystems. Auf jeden Fall musste ich viel nachsähen. Mit Hilfe von Dünger soll dem Ganzen jetzt auch mal etwas mehr Dampf gemacht werden. Aber wir konnten schon zwei Mal mähen, was ein absolutes Highlight war, nachdem wir viele Monate auf einem Acker gelebt haben.

 

Die Beete

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entwickeln sich, stellen mich aber noch nicht komplett zufrieden. Aber Garten ist ja ein Prozess und wenn ich überlege, dass ich vor drei Monaten an diesen Stellen noch Minipflänzchen hatte, ist es schon enorm, wie grün alles geworden ist. Doch die Beete sind definitiv eine Baustelle, die für diesen Sommer noch nicht abgeschlossen ist. Und pssssst: Der Giersch ist in den angelegten Beeten kaum noch vorhanden. YES!!!

 

Die Kräuter

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wachsen wahnsinnig schnell. So schnell, dass man gar nicht gegen anessen kann. Und da ich ja unsere Nahrungsmittel  nicht einfach so wegschmeißen will, habe ich angefangen, die Kräuter zu trocknen. So kann ich sie griffbereit in der Schublade aufbewahren. Außerdem ist es auch sehr dekorativ kleine Gewürzsträußchen aufzuhängen.

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Der Nutzgarten

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der noch keiner ist, aber in Miniaturform schon auf der Terasse existiert. Und es ist unglaublich, wie toll die Zucchini und der Kürbis wachsen. Auch der Salat, die Bohnen, Tomaten und Paprika wachsen gut in ihren Töpfen und ich freue mich schon, wenn ich mich ans Ernten machen kann. Man braucht also nicht zu scheuen, Gemüse in Kübeln anzupflanzen.

 

Ihr seht, es wächst und gedeiht -

und wir arbeiten dann mal weiter:  am Projekt Garten.

 

Sara

 

Auf der Mauer, auf der Lauer

Nachdem wir die Regenwochen hinter uns lassen konnten, verändert sich wieder einiges im Garten. Für unsere Rasensaat war der Regen super und an gewissen Stellen haben wir tatsächlich schon einen Rasen. Allerdings musste ich jetzt nachsähen, da die Vögel doch mächtig zugeschlagen haben oder der Platzregen, der die Rasensamen überall hin verteilt hat.

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Aber nicht nur der Rasen und die Pflanzen wachsen, auch haben wir jetzt ein perfektes Bewässerungssystem für den Garten. Das Haus besitzt eine Zisterne unter dem Hochsitz. Wir leiten nun das Regenwasser dort hinein und können mit Hilfe eines Pumpemsystems direkt das Wasser in den Gartenschlauch weiterleiten und die Pflanzen gießen. Ein super System, was Stefan ausgetüfftelt hat und formschön verpackt ist es nun auch.

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Da ich meinen Gemüsegarten noch nicht anlegen kann, habe ich mich für eine kleine Lösung auf dem Hochsitz entschieden. Wenn alles gut geht, können wir dieses Jahr, Salat, Parika, Zucchini, Kürbis und Bohnen ernten. Bei den Bohnen bin ich sehr zuversichtlich, weil ich die schon in der Wohnung auf dem Balkon gezogen habe und die ein oder andere Portion ernten konnte. Die anderen Sachen sind jetzt eher ein Experiment.

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Unser aktuelles Großprojekt aber ist die Gartenmauer. Wie wir feststellen mussten, eine ziemlich aufwendige Sache, aber sie wächst jeden Tag ein kleines Stückchen mehr. Schön ist zur Zeit noch relativ, aber das wird sich sicher bald ändern.

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Bis dahin,

Sara