“Es gibt was zu feiern!”

Mit solch einer SMS lassen sich in unserem Alter perfekt Leute verwirren. Denn nein, es ist kein Mädchen, es ist auch kein Junge, es ist eine

MAUER

Unsere Mauer, unsere Privatsphäre. Endlich im Garten sitzen ohne die Blicke sämtlicher Leute auf dem Teller zu haben. Rückblickend war die Mauer wirklich ein zehrendes Projekt, welches sich aber defitinitiv gelohnt hat. Es fehlen zwar noch die Säulenabdeckungen, aber das ist ja das Wenigste.

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Zwar ist der Garten immer noch eine riesen Baustelle, aber der gemütlichen Ecken werden immer mehr und ich freue mich so sehr über das Grün um einen herum. Mein derzeitiger Lieblingsplatz:

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In der nächsten Woche können wir bei uns in der Nähe einen Garten besichtigen. Ab und an gibt es in Oldenburg Leute, die ihre Gärten oder auch Häuser zur Besichtigung öffnen. Wir werden uns einen Stadtnutzgarten anschauen. Ich möchte ja auch einen kleinen Bereich als Nutzgarten anlegen und hoffe auf interessante Anregungen und Ideen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

Bis dahin, genießt den Sommer

Sara

Warum? Darum!

Manchmal frage ich mich, ob wir wahnsinnig waren, dieses riesen Hausprojekt zu starten:  Dieses endlose Gereiße, Gebuddel und Geschiebe – Die doch zunächst kritischen Blicke der Freunde und Verwandten – Die bis heute nicht endenden Arbeitsstunden – Die Nerven, die man bei einigen Projekten bewahren musste – Das Gefühl, dass noch so viel zu tun ist.

Doch all diese Gedanken verfliegen sofort, wenn ich diesen Anblick als Lohn genießen darf.

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Ich bereue nichts und bin bin stolz auf das, was wir geschaffen haben.

Sara

Auf dem Weg zum Selbstversorger…

… oder: “Da wachsen tatsächlich Kürbisse!”

Ja, es ist zurzeit etwas stiller hier geworden. Dies liegt aber daran, dass wir einfach nicht mehr jeden Tag Wände aus dem Haus reißen. Das Arbeitstempo ist etwas langsamer geworden, was aber glaube ich nach 1,5 Jahr Powersanierung auch erlaubt ist.

Unser Fokus liegt wie immer noch auf dem Garten. Im Haus herrscht sozusagen Sommerpause. Ab und an kann ich aber den Tisch mit einem Gartenblumenstrauße schmücken, was ich schon unheimlich toll finde. Aber was hat sich so den letzten Monat hier getan:

Die Mauer

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ist mittlerweile, was den gemauerten Teil angeht, fast fertig. Stefan war so fleißig und wir sind ganz schön stolz so ein riesen Gebilde erschaffen zu haben.

 

Der Rasen

wächst dort am besten, wo er nicht wachsen soll und zwar in sämtlichen Lücken und Ritzen der Pflasterung oder Beete. Wahlweise werden die Samen aber auch einfach von ganzen Invasionen von Vögeln verspeist. Manchmal hatte ich das Gefühl, wir ernähren hier die Vögel des ganzen Stadtteils. Da kam mir doch gelegentlich der Wunsch eines vielleicht nicht ganz legalen Abwehrsystems. Auf jeden Fall musste ich viel nachsähen. Mit Hilfe von Dünger soll dem Ganzen jetzt auch mal etwas mehr Dampf gemacht werden. Aber wir konnten schon zwei Mal mähen, was ein absolutes Highlight war, nachdem wir viele Monate auf einem Acker gelebt haben.

 

Die Beete

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entwickeln sich, stellen mich aber noch nicht komplett zufrieden. Aber Garten ist ja ein Prozess und wenn ich überlege, dass ich vor drei Monaten an diesen Stellen noch Minipflänzchen hatte, ist es schon enorm, wie grün alles geworden ist. Doch die Beete sind definitiv eine Baustelle, die für diesen Sommer noch nicht abgeschlossen ist. Und pssssst: Der Giersch ist in den angelegten Beeten kaum noch vorhanden. YES!!!

 

Die Kräuter

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wachsen wahnsinnig schnell. So schnell, dass man gar nicht gegen anessen kann. Und da ich ja unsere Nahrungsmittel  nicht einfach so wegschmeißen will, habe ich angefangen, die Kräuter zu trocknen. So kann ich sie griffbereit in der Schublade aufbewahren. Außerdem ist es auch sehr dekorativ kleine Gewürzsträußchen aufzuhängen.

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Der Nutzgarten

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der noch keiner ist, aber in Miniaturform schon auf der Terasse existiert. Und es ist unglaublich, wie toll die Zucchini und der Kürbis wachsen. Auch der Salat, die Bohnen, Tomaten und Paprika wachsen gut in ihren Töpfen und ich freue mich schon, wenn ich mich ans Ernten machen kann. Man braucht also nicht zu scheuen, Gemüse in Kübeln anzupflanzen.

 

Ihr seht, es wächst und gedeiht -

und wir arbeiten dann mal weiter:  am Projekt Garten.

 

Sara

 

Auf der Mauer, auf der Lauer

Nachdem wir die Regenwochen hinter uns lassen konnten, verändert sich wieder einiges im Garten. Für unsere Rasensaat war der Regen super und an gewissen Stellen haben wir tatsächlich schon einen Rasen. Allerdings musste ich jetzt nachsähen, da die Vögel doch mächtig zugeschlagen haben oder der Platzregen, der die Rasensamen überall hin verteilt hat.

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Aber nicht nur der Rasen und die Pflanzen wachsen, auch haben wir jetzt ein perfektes Bewässerungssystem für den Garten. Das Haus besitzt eine Zisterne unter dem Hochsitz. Wir leiten nun das Regenwasser dort hinein und können mit Hilfe eines Pumpemsystems direkt das Wasser in den Gartenschlauch weiterleiten und die Pflanzen gießen. Ein super System, was Stefan ausgetüfftelt hat und formschön verpackt ist es nun auch.

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Da ich meinen Gemüsegarten noch nicht anlegen kann, habe ich mich für eine kleine Lösung auf dem Hochsitz entschieden. Wenn alles gut geht, können wir dieses Jahr, Salat, Parika, Zucchini, Kürbis und Bohnen ernten. Bei den Bohnen bin ich sehr zuversichtlich, weil ich die schon in der Wohnung auf dem Balkon gezogen habe und die ein oder andere Portion ernten konnte. Die anderen Sachen sind jetzt eher ein Experiment.

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Unser aktuelles Großprojekt aber ist die Gartenmauer. Wie wir feststellen mussten, eine ziemlich aufwendige Sache, aber sie wächst jeden Tag ein kleines Stückchen mehr. Schön ist zur Zeit noch relativ, aber das wird sich sicher bald ändern.

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Bis dahin,

Sara

Zeitsprung

Nun ist schon fast wieder ein Monat herum, ohne das ich einen Post geschrieben habe. Dies soll aber nicht heißen, dass sich bei uns im und am Haus nichts tut. Ganz im Gegenteil. Der Garten verändert sich fast täglich und die Pflanzen (inklusive Unkraut *räusper*) wachsen bestens.

Und was gibt es nun besseres als an einem verregneten Sonntag mal wieder alle Neuigkeiten zusammenzufassen?

Im Haus

Natürlich habe ich trotz ganzer Gartenarbeit versucht auch im Haus immer ein bisschen etwas zu verändern. Besonders gerne mag ich zur Zeit Tulpen, die man selbst beim Discounter zu super Qualiät bekommt. Aber einen ganz besonders tollen Strauß habe ich letzte Woche von der lieben Kathleen geschenkt bekommen.

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Ansonsten ist die Dekoration eher schlicht und in den Farben weiß-grau gehalten. Vor allem habe ich mich über das Teelicht aus Beton gefreut, dass Schwiegermama selbst hergestellt hat.

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Doch die meiste Zeit wird doch in die Gartenfertigstellung investiert.

 

Im Garten

Am stolzesten bin ich ja auf meine beiden Männer, die unser Caport aufgebaut haben. Nun können unsere Autos endlich trocken und geschützt stehen. Da ich mich nicht in den Aufbau einmischen wollte, habe ich mich anderen Bereichen des Gartens gewidmet. Zum einen habe ich an einigen Stellen Rasen gesäht, zum anderen weitere Beete angelegt und mich um die Pflanzen gekümmert.

Somit sehen einige Stellen im Garten wirklich schon sehr anschaulich aus. Am liebsten mag ich den Staketenzaun, den ich schon vor einiger Zeit in meinem Baufachzentrum zum Schnapperpreis ergattern konnte. Wenn nun auch noch der Rasen wächst….

♥Gartenliebe♥

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Wer sich jetzt fragt, was der Giersch macht, dem kann ich sagen, dass er wächst. Das hat mich dann auch dazu geführt im Raiffeisenmarkt die Chemiekeule zu besorgen. Bei der ersten Anwendung ist der Giersch auch sofort in die Knie gegangen. Allerdings glaube ich noch nicht an den langfristigen Erfolg. Deswegen wird weiterhin fleißig gezupft.

Auch einige Tiere sind mittlerweile zum festen Bestandteil unseres Gartens geworden. Allerdings habe ich es noch nicht geschafft sie vor die Linse zu bekommen. Aber vielleicht werde ich euch irgendwann mal von dem Agro-Eichhörnchen, der Knickflügel-Amsel und dem Dohlenpärchen erzählen. Bis dahin bin ich wieder im Garten.

Sara

 

Weidenzaun

Wenn ich unter der Woche alleine Zeit im Garten habe, kümmere ich mich gerne um die Details, quasi die Deko für den Garten.

Ziel war das Beet neben der Zisterne. Eine Ecke, die lange Müllhalde und tote Ecke war und wo ich auch lange nicht wusste, was ich daraus machen will. Doch manchmal kommen die Ideen dann doch einfach und entwickeln sich von Tag zu Tag weiter, sodass ich heute mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin.

Ich habe da mal zwei Vorher-Nachher-Bilder zusammengestellt.

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Mit dem kleinen Weidenzaun habe ich schon geliebäugelt, als unser Garten noch in seinem Urzustand war. Und zu dem Beet passt er super. Bei der Lebensdauer bin ich mir noch nicht so sicher, aber wenn ich es nicht probiere, kann ich es auch nicht wissen und bis jetzt habe ich ja nur fünf Elemente verbaut. Ich bin auch gespannt, ob die eingepflanzten Blumen alle wachsen werden.

Ihr seht, es bleibt spannend.

Sara

Er lebt, der Garten

Und das jeden Tag ein bisschen mehr.

Dazu muss ich natürlich sagen, dass ich derzeit an keinem Pflanzengeschäft vorbei komme ohne nicht zu schauen, ob nicht noch etwas Schönes dabei ist. Das Hauptbeet ist somit gut gefüllt und ich hoffe, dass sich die Pflanzen zum Sommer hin brächtig entwickeln.

Hier ein kleiner Eindruck

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Ich bin schon ganz gespannt, wie sich der Garten entwickeln wird. Welche Pflanzen eingehen, welche vielleicht zu wuchern beginnen und wann ich den Kampf mit dem Giersch gewonnen habe. Ja, es geht nicht mehr ums ob, sondern nur noch ums wann. Teufelzeug, da lach ich doch.. mit mir nicht.

Und das Tollste, was diese Woche in unserem Garten entstanden ist, ist das neue Hochbeet für die Kräuter. Es ist supertoll und passt klasse in die doch vorher so tote Ecke. Es soll ein reines Kräuterbeet werden, weil es im Sommer direkter Sonneneinstrahlung ausgesetz sein wird und da sind Kräuter einfach eine gute Lösung. Aber seht selbst (die Fugenreste müssen allerdings noch abgebürstet werden).

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Ich denke, mittlerweile können sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen und es kommt tatsächlich ein bisschen Gartenstimmung auf. Das Fundament für unsere Gartenmauer ist auch gegossen und hoffentlich können dann in absehbarer Zeit nicht mehr alle Leute direkt auf die Terrasse gucken.

Ich freu mich!

Sara